Aktuelles

 

 

 

Bundesweite Petition zur Umsetzung eines gerechteren Bildungssystems: http://bildungsrat-fuer-bildungsgerechtigkeit.de/

 

Heute ist ein Antrag der FDP (Drs. 21/11502) in der Bürgerschaft, in dem gefordert wird, jegliche Form von „Lesen durch Schreiben zu verbieten, abgewiesen worden. Dabei beziehen sie sich namentlich auf die Elbkinder Grundschule, an der angeblich keine Rechtschreibung gelernt wird, weil sie Elemente aus dieser Methode verwenden. Nun - dann frage ich mich: warum hat dann ausgerechnet diese Schule so gute Ergebnisse beim IQB Länderbericht erreicht? (Facebook, Stefanie von Berg, 17.01.2018, https://www.facebook.com/groups/116315328501930/1260313107435474/ https://www.elbkinder-grundschule.de/)

 

Europäischer Menschenrechtsgerichtshof: Schweizer Grundschullehrer dürfen aufklären. … Doch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hält die Sexualkunde für gerechtfertigt. Sexuelle Aufklärung ist in der Schweiz bereits Thema in Grundschulen. Doch sind die Kinder dafür nicht noch zu jung? Nein, entschied nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) - zumindest nicht für die Form der Sexualkunde, wie sie in den Schweizer Grundschulklassen angeboten wird. (ARD, 18.01.2018, www.tagesschau.de/ausland/eu-aufklaerung-schule-101.html)

 

Streikrecht für Beamte - Bundesverfassungsgericht am Zug. Lehrer dürfen in Deutschland nicht streiken, zumindest wenn sie Beamte sind, ist es ihnen verboten. (Deutschlandfunk, 14.01.2018, www.deutschlandfunk.de/streikrecht-fuer-beamte-bundesverfassungsgericht-am-zug.724.de.html )

 

Kindeswohl in Hamburg13-Jähriger ist im Heim untergebracht, alleinerziehende Mutter hat Kontaktverbot. Leser sind empört und bitten Senatorin um Hilfe … Wir haben sehr viele Fälle von staatlichen Inobhutnahmen vorliegen, in denen alleinerzie­hende Frauen aus unserer Sicht zu Recht Klage führen“, sagt Sabine Boeddinghaus, „… das muss aus unserer Sicht auf Stichhaltigkeit geprüft werden." Solch eine Art der Untersuchung sei auch schon in anderen Fällen in Hamburg, etwa bei Pflegeeltern, gemacht worden. Die Hälfte der Inobhutnahmen betrifft Alleinerziehende. (Hamburger Abendblatt, 13.01.2018, https://www.abendblatt.de/hamburg/article213101595/Fall-Linos-Druck-auf-die-Behoerde-waechst.html )

 

Schüler messen sich bei Roboter-Wettbewerb. Elf Schülerteams sind beim „First Lego League“-Wettbewerb am Albert-Schweitzer-Gymnasium mit selbst gebauten Lego-Robotern gegeneinander angetreten. Das Thema: Wasser. (NDR, Hamburg Journal, 13.01.2018, https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Schueler-messen-sich-bei-Roboter-Wettbewerb,hamj63420.html )

 

Heinold fordert eine dauerhafte Beteiligung des Bundes an der Finanzierung von Bildungsaufgaben. Das gibt es auch nicht alle Tage: Eine Grüne wünscht Union und SPD Erfolg. Deutschland brauche zügig eine handlungsfähige Bundesregierung, argu­men­tiert die Kieler Finanzministerin Heinold. Sie fordert vom Bund kräftige Unterstüt­zung für die Länder. (News4teachers, 10.01.2018, www.news4teachers.de/2018/01/heinold-fordert-eine-dauerhafte-beteilung-des-bundes-an-der-finfanzierung-von-bildungsaufgaben/)

 

„Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie – Entwicklung betrieblicher Teilzeit-Ausbildung“ (Deutscher Bundestag, Drucksache 19/412, 10.01.2018, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/004/1900412.pdf)

 

Antisemitismus: Sollen alle Schüler verpflichtend eine KZ-Gedenkstätte besuchen? Diskussion kocht hoch. Im Dezember verbrannten junge Muslime Israel-Flaggen in Berlin. An deutschen Schulen kommt es immer wieder zu antisemitischen Vorfällen. Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) will daher einen KZ-Besuch zur Pflicht machen – für Migranten und für Deutsche. Damit sind auch die Schulen in der Verantwortung. (News4teachers, 10.01.2018, www.news4teachers.de/2018/01/antisemitismus-sollen-alle-schueler-verpflichtend-eine-kz-gedenkstaette-besuchen-diskussion-kocht-hoch/ )

 

Name gesucht: Wie soll Behindertenausweis heißen? Mit einem selbst gebastelten „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ hatte die 14-jährige Hannah aus dem schleswig-holsteinischen Pinneberg im Oktober auf sich aufmerksam gemacht. Die junge Frau mit Down-Syndrom fand, dass die Bezeichnung „Schwerbehindertenausweis“ nicht zu Menschen wie ihr passt und sie diskriminiert. (NDR.de, 10.01.2018, https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Name-gesucht-Wie-soll-Behindertenausweis-heissen,schwerinordnung102.html )

 

Hamburg bildet mehr Lehrer aus. Rot-Grün will Zahl der Ausbildungsplätze für Referendare erhöhen. Konkurrenz zu anderen Ländern wächst. Die staatlichen Schulen sind seit Jahren ein kräftig wachsendes System: Die Zahl der Schüler an staatlichen allgemeinbildenden Schulen ist seit 2010 um knapp sieben Prozent gestiegen und die der Lehrer sogar weit überproportional um knapp 40 Prozent. (Hamburger Abendblatt, 10.01.2018, https://www.abendblatt.de/hamburg/article213066919/Hamburg-bildet-mehr-Lehrer-aus.html )

 

Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft: Fortschreibung der Reform der Lehrerbildung in Hamburg (Drucksache 21/11562, 09.01.2018, https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/60740/fortschreibung-der-reform-der-lehrerbildung-in-hamburg.pdf )

 

„Nicht vertretbar“ - Kinderärzte fordern Aus für umstrittene Schüler-Sandwesten. In Hamburg tragen die Kinder einiger Schulen bis zu fünf Kilo schwere Sandwesten, damit sie ruhiger werden. Dass diese ungewöhnliche Maßnahme jedoch zu Erfolgen führt, ist nicht belegt – und steht daher massiv in der Kritik. (WELT, 09.01.2018, https://www.welt.de/regionales/hamburg/article172320180/Hamburg-Kinderaerzte-fordern-Aus-fuer-Schueler-Sandwesten.html )

 

Sind Stadtteilschulen bei Integration zu sehr belastet? Beim Unterricht mit Flücht­lings­kindern werden nach Ansicht der Linken Stadtteilschulen und Schulen mit schwa­chem Sozialindex über Gebühr belastet. Senatserhebung zeigt, dass Flüchtlingskinder vor allem in schwächer gestellten Stadtteilen beschult werden. Kritik der Linken. Ham­burg. Zwei Jahre nach der Zuwanderung von Flüchtlingen in großem Umfang sind die schulpflichtigen Jungen und Mädchen ungleich auf die Schulen im Stadtgebiet verteilt. … Der Linken-Bürgerschaftsfraktion gehen die Bemühungen des Senats nicht weit genug. „Die Integration der Flüchtlingskinder muss eine Gemeinschaftsaufgabe sein. Gymnasien und Schulen mit einer bevorzugten Schülerschaft dürfen nicht aus der Solidarität bei der Beschulung der Flüchtlingskinder entlassen werden“, sagte Fraktionschefin Boeddinghaus. (Hamburger Abendblatt, 02.01.2018, https://www.abendblatt.de/hamburg/article212992883/Sind-Stadtteilschulen-bei-Integration-zu-sehr-belastet.html)

 

Volksinitiative: Aus Angst vor den Bürgern. Wieder hat sich der Senat rasch mit einer Volksinitiative geeinigt. Die Politik des Kompromisses ist verständlich – und gefährlich. Bis zu 25 Millionen Euro im Jahr investiert die Stadt künftig zusätzlich für behinderte und auffällige Schüler. Mehr Schulen sollen barrierefrei ausgebaut, gut 300 zusätzliche Leh­rer, Pädagogen und Erzieher eingestellt werden. Darauf hat sich die Volksinitiative „Gute Inklusion“ mit Rot-Grün geeinigt. Es ist der zweite große Erfolg einer Bildungsinteres­sensgemeinschaft innerhalb kurzer Zeit. Im Sommer 2016 hatte die Initiative „Guter Ganztag“ 25 Millionen Euro für neue Schulküchen und bessere Räume herausgehandelt, außerdem 8,5 Millionen Euro jährlich für neue Erzieher. (ZEIT Nr. 01/2018, 01.01.2018, http://www.zeit.de/2018/01/volksintiative-einigung-senat-hamburg-kompromisse )

 

Bildung - Lehrer „An der Handschrift halten wir fest“. Viele Kinder können heute schlecht mit der Hand schreiben. Außerhalb des Schulunterrichts wird vor allem ge­tippt – meist auf dem Smartphone. Warum Lehrer die alte Kulturtechnik vehement ver­teidigen. (WELT N24, 01.01.2018, https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article172063552/Lehrer-An-der-Handschrift-halten-wir-fest.html )

 

 

 

 

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